Raumplanung

Ortsplanungsrevision Willisau
Natur- und Erlebnisraum Pilatus
Siedlungsleitbild Willisau
Volumenstudie Werthenstein
Bebauungsanalysen
Bebauungsplan Ausserhofmatt Malters
ESP Rothenburg Station: Beurteilung Baulandreserven und Verkehrserzeugung
Die Stadt Willisau hat ihre Nutzungsplanung einer Gesamtrevision unterzogen und damit auf das revidierte Planungs- und Baugesetz (PBG) des Kantons Luzern angepasst. Die Planungsdokumente wurden beim Kanton zur Vorprüfung eingereicht.
  • Für den gesamten Gebäudebestand in den Bauzonen wurden die Gebäude in Haupt- und Nebenbauten differenziert. Diese Unterscheidung ist für die anschliessende Berechnung der Überbauungsziffern des Ist-Zustandes erforderlich.
  • Eine fundierte Quartieranalyse bildet die Grundlage für die Bestimmung der Gesamthöhen und Überbauungsziffern im Ist- Zustand.
  • Um den Bestand korrekt abbilden zu können, haben wir ein System aus drei ÜZs erarbeitet. Ein durch die Wahl der Dachform bedingter Verlust an Nutzfläche wird über die Erhöhung der ÜZ kompensiert.
  • Zur Veranschaulichung der zukünftigen Dichte wurden 3D-Visualisierungen erstellt.
  • Mit den Visualisierungen wird die ortsbauliche und landschaftliche Verträglichkeit geprüft.

 
Im Hinblick auf eine Weiterentwicklung des Freizeit- und Erholungsraums Pilatus gab LuzernPlus 2012 den Auftrag zur Durchführung einer Entwicklungsstudie für die Region PilatusNord im Bereich Freizeit und Naherholung. Im Vordergrund stehen Massnahmen im Kontext von Freizeitsuchenden aus der erweiterten Agglomeration Luzern und nicht des international ausgerichteten Tourismus. Nebst den Nutzungen im Gebiet stehen die Konfliktvermeidung zwischen verschiedenen Interessengruppen, die Erhaltung des wertvollen Natur- und Lebensraumes sowie die Sensibilisierung der Bevölkerung für diesen Raum im Zentrum.

Mit der Verabschiedung des Konzepts einigen sich die Gemeinden und der regionale Entwicklungsträger LuzernPlus auf eine gemeinsame Strategie zur qualitativen Entwicklung des Natur- und Erlebnisraums Pilatus. Gleichzeitig verpflichten sie sich, die definierten Zielbilder und Strategien im Rahmen der kommunalen und regionalen Planung zu berücksichtigen, um deren Erreichen mittel- bis langfristig zu sichern.
  • Der Natur- und Erlebnisraum Pilatus wurde in strategische Raumeinheiten aufgeteilt (Legende siehe nächstes Bild).
  • Legende

 
Als Grundlage für die Ortsplanungsrevision der Stadt Willisau wurde ein Siedlungsleitbild (SLB) entwickelt. Dabei haben wir nach der Aufarbeitung der Grundlagen eine Entwicklungsstrategie erarbeitet, in welcher die verschiedenen Parzellen nach dem Strategieansatz der Arbeitshilfe "Siedlungsentwicklung nach Innen" vom Kanton Luzern unterschieden wurden. Zudem haben wir verschiedene Massnahmen für die einzelnen Themenbereiche entwickelt.
  • Als Grundlage des SLBs wurde eine Quartieranalyse durchgeführt.
  • Für die verschiedenen Quartiere wurden der Ist-Zustand, die aktuellen Entwicklungsabsichten sowie die Handlungsbedürfnisse analysiert.
  • Daraus ist schliesslich eine Entwicklungsstrategie für Willisau entstanden, welche in kurz-, mittel- und langfristig unterteilt ist.

 
Für ein geplantes Tiefkühllager in Werthenstein wurde ein raumplanerisches Gutachten bzw. eine Volumenstudie erarbeitet. Die Volumenstudie soll insbesondere die ortsbauliche und landschaftliche Verträglichkeit abklären. 
  • Visualisierung des Objekts (Mitte rechts) in der Umgebung
  • Foto und Visualisierung Bestand, Sicht Renggstrasse
  • Visualisierung Baute 25 m und 35 m hoch, Sicht Renggstrasse
  • Foto und Realisierung Bestand, Sicht Imbach
  • Visualisierung Baute 25 m und 35 m hoch, Sicht Imbach
  • Visualisierung Beschattung 3. November

 
Für die Gemeinde Horw haben wir verschiedene, ältere Bebauungspläne analysiert. Dabei galt es festzustellen, welche Bedeutung sie heute noch haben und welche Konsequenzen ihre Aufhebung nach sich ziehen würde. Wo Regelungen weiterzuführen sind, wurde aufgezeigt, wie diese dem neuen Baurecht (PBG 2014) angepasst werden können.
  • Analyse unterschiedlicher Gesamthöhen und Dachformen in der Gemeinde Inwil (ÜZ-a, Flachdach)
  • Analyse unterschiedlicher Gesamthöhen und Dachformen in der Gemeinde Inwil (ÜZ-b, Schrägdach)
  • Analyse der bestehenden Überbauungsziffern (ÜZ) am Beispiel eines Ausschnitts von Ettiswil
  • Analyse der bestehenden Überbauungsziffern (ÜZ) am Beispiel des Bebauungsplans Halten-Oberrüti
  • Analyse der bestehenden Gebäudelängen am Beispiel des Bebauungsplans Halten-Oberrüti
  • Analyse der zulässigen Gebäudevolumen auf unbebauten Parzellen am Beispiel des Bebauungsplans Unterbreiten
  • Aufzeigen der baulichen Möglichkeiten und der landschaftlichen Auswirkungen bei Aufhebung des Bebauungsplans anhand einfacher 3D-Ansichten
  • Aufzeigen der baulichen Möglichkeiten und der landschaftlichen Auswirkungen bei Aufhebung des Bebauungsplansanhand einfacher 3D-Ansichten
  • Beurteilung der landschaftlichen Auswirkungen der Siedlungserweiterung anhand von einfachen 3D-Ansichten

 
Auf dem früheren Landwirtschaftsbetrieb "Ausserhofmatt" in der Gemeinde Malters besteht seit rund 35 Jahren ein Therapiezentrum für Suchtkranke. Gemeinsam mit der Trägerschaft und einem beratenden Architekten haben wir 2012/2013 eine Zonenplanänderung sowie einen Bebauungsplan erarbeitet. Mit der erfolgreichen Zustimmung durch die Bevölkerung und den Kanton konnte die Grundlage für die weitere Entwicklung des Therapiezentrums in den kommenden Jahren geschaffen werden.
  • Auf Grundlage eines Entwicklungskonzeptes der Trägerschaft und anhand einer Vorstudie des Architekten haben wir einen Bebauungsplan entwickelt.
  • Der Bebauungsplan beinhaltet Art und Mass der Nutzungsowie die Realisierung der Nutzungen in Etappen.
  • Im Bebauungsplan waren diverse örtliche Randbedingungen zu berücksichtigen. Daraus ergeben sich einige Nutzungseinschränkungen, beispielsweise aufgrund  technischer Gefahren oder schützenswerter Naturobjekte.
  • Parallel mit dem Verfahren für den Bebauungsplan wurde eine Zonenplanänderung durchgeführt. Der Information von Nachbarschaft und Öffentlichkeit kam dabei ein grosser Stellenwert zu.

 
  • Die Abstimmung von Siedlungsentwicklung und Verkehrserzeugung ist eine zentrale Aufgabe der Raumplanung. Im Auftrag des Kantons Luzern sowie der Gemeinden Rothenburg und Emmen haben wir 2014 das mögliche künftige Verkehrsaufkommen aus dem Gebiet des ESP Rothenburg Station errechnet.

  • Anhand der aktuellen Richtpläne des Kantons und der Region sowie aufgrund der Zonenpläne der beiden Gemeinden wurden die Nutzungsreserven über das gesamte ESP-Gebiet hergeleitet.

 
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