Landschaft

Erholungszone Reusszopf
Deponie Ried - Landschaftspark Friedental
Ausscheidung Gewässerraume Gemeinde Schüpfheim
Landschaftliche Vernetzung Siedlungsraum
Im Rahmen des Hochwasserschutz-Projektes Kleine Emme-Reusszopf sah die Stadt die Chance für eine Neugestaltung und Aufwertung der Erholungszone Reusszopf. Ziel ist ein naturnaher Naherholungsraum, welcher für Erholungssuchende aller Altersgruppen aus dem stark wachsenden Stadtteil Luzern Nord attraktiv ist. Eine erste Etappe wurde 2015 mit der Erstellung des Flachufers erstellt. In der zweiten Etappe werden ein Platz mit Buvette und WC, ein grosser Spielplatz, Spielfelder und verschiedene Grill- und Ruheplätze geschaffen. Die Eröffnung ist im Mai 2017. Das Projekt entstand in einem partizipativen Ansatz. Unser Büro war für die Planung - von der Konzeption bis zum Ausführungsprojekt - sowie die Bauleitung zuständig. 
  • Nutzungsräume und Gestaltung. Von der Ideen-Skizze zum Plan...
  • Ausschnitt Situationsplan mit zentralem Platz, Liegewiese, Spielfeld, Grillplätzen, etc.
  • Skizze Gestaltung Zufahrt und zentraler Platz
  • Ausführung 1. Etappe, 2015: Flachufer
  • Im Mai 2017 eröffnete Buvette "Nordpol" auf dem neu erstellten Platz
  • Blick auf die Freizeitanlage mit Spiel- und Fussballfeld
  • Neue erstellte Grillplätze, auf einer Geländeterrasse über dem Flachufer
  • Neuer Uferweg mit Sitznischen, rechts davon der neue Spielplatz
  • Von der Stadtgärtnerei gestalteter, neuer Spielbach

 
Die ehemalige Deponie Ried wird saniert und zu einem Landschaftspark mit Familiengärten umgestaltet, wobei wir für die landschaftliche Begleitplanung verantwortlich sind. Bei der Sanierung wird der belastete Boden mit einem Vlies belegt und mit sauberem Material überdeckt. Die Gestaltung des Landschaftsparks sieht verschiedene Bodentypen unterschiedlicher Qualität und Mächtigkeit vor. Ein sorgsamer Umgang und korrekter Aufbau des Bodens ist dabei unerlässlich. Zur Sicherstellung der Vorgaben begleiten wir das Projekt zudem als bodenkundliche Baubegleitung (BBB).
  • Konzeptskizze Raumgliederung und Begrünung, Blick von West nach Ost
  • Umsetzung im Landschaftsplan (Ausschnitt)
  • Entwurf und Visualisierung von Landschaftsräumen und Erholungsplätzen mittels Gestaltungsskizzen
  • Gestaltungsskizze Feuchtfläche mit Grillstellen, im Hintergrund Velo-PP und Vorplatz Gemeinschaftsgebäude
  • Gestaltungsskizze Sitzplatz Bach Ost, Zugang zum Gewässer

 
Aufgrund des im Jahr 2011 revidierten Gewässerschutzgesetzes müssen die Gemeinden bis Ende 2018 den Gewässerraum der sich in der Gemeinde befindenden Gewässer ausscheiden. Im Vordergrund steht dabei der Hochwasserschutz. Normalerweise erfolgt die Ausscheidung der Gewässerräume im Rahmen der Ortsplanungsrevision wie beispielsweise in Schüpfheim. Dabei werden die einzelnen Gewässerabschnitte genau untersucht und für jeden Abschnitt festgelegt, ob der kantonal vorgeschriebene Gewässerabstand reduziert, beibelassen oder erhöht werden sollte. Eine wichtige Rolle bei der Festlegung des Gewässerraums spielen dabei die Gefahren- und Intensitätskarten im Bereich Wasser. Unter gewissen Umständen kann zudem auf die Ausscheidung des Gewässerraums verzichtet werden.
  • Kleine Emme im Abschnitt Schächli
  • Ausschnitt Gefahrenkarte, Abschnitt Schächli
  • Ausschnitt Intensitätskarte Jahrhunderthochwasser (HQ100), Abschnitt Schächli
  • Ausscheidung Gewässerraum, Abschnitt Schächli

 
Die Gemeinde Horw wird in den nächsten Jahren eine starke bauliche Entwicklung erfahren. Dabei ist ihr die Erhaltung und Entwicklung qualitativ hochwertiger Freiflächen und Grünräume wichtig. Zu diesem Zweck haben wir mit der Gemeinde ein Konzept erarbeitet, welches die wichtigsten Grünachsen und Vernetzungskorridore, ihre Bedeutung und v.a. ihr Potenzial aufzeigt, sowie Massnahmen für zukünftige Aufwertungen vorschlägt.
  • Analyse bestehender Landschafts- und Freiraumstrukturen
  • Analyse bestehender Landschafts- und Freiraumstrukturen
  • Analyse der vorhandenen Grünstrukturen und -Objekte in einem "Grünplan"
  • Ausscheidung von bestehenden und potenziellen Vernetzungsachsen. Bezug zu aktuellen und zukünftigen Bauprojekten aufzeigen.
  • Aufzeigen von Freiraum-Aufwertungspotenzialen.
  • Festlegung von Interventionsräumen, in denen zukünftige Aufwertungsmassnahmen geplant sind.

 
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