Aktuell

Praktikum Fabian Kuster
06.07.2017
Neuer Bürostandort
01.07.2017
Erholungszone Reusszopf
12.05.2017
Umsetzung PBG LU (2)
16.03.2017
Umsetzung PBG LU (1)
15.03.2017
Weiterbildung M. Burkhalter
09.03.2017
Weiterbildung A. Lingg
03.03.2017
Die Umgestaltung und Aufwertung der Erholungszone am Reusszopf wird in den nächsten Tagen abgeschlossen. Die Buvette "Nordpol" hat bereits ihren Betrieb aufgenommen und den Platz wunderbar belebt. Der Spielplatz wird noch im Mai für die Öffentlichkeit freigegeben. Das offizielle Eröffnungsfest der Stadt findet am Sonntag, 11. Juni statt.
  • Das Flachufer wurde bereits in einer ersten Etappe (2015) erstellt.
  • Am 6. Mai 2017 hat die Buvette "Nordpol" auf dem neu erstellten Platz Ihren Betrieb aufgenommen.
  • Blick auf die Freizeitanlage mit Spiel- und Fussballfeld.
  • Neue erstellte Grillplätze, auf einer Geländeterrasse über dem Flachufer.
  • Neuer Uferweg mit Sitznischen, rechts davon der neue Spielplatz.
  • Von der Stadtgärtnerei gestalteter, neuer Spielbach.

 
Die Umsetzung des revidierten Planungs- und Baugesetzes (PBG) des Kantons Luzern auf kommunaler Ebene stellt eine nicht zu unterschätzende Herausforderung dar. Einerseits gilt es gewachsenen Strukturen und Siedlungstypen Rechnung zu tragen und andererseits Spielraum für die Innenentwicklung zu gewinnen. Dazu haben wir eine Systematik entwickelt, welche dem baulichen Bestand und den verschiedenen Gebäudetypologien Rechnung trägt und siedlungsverträgliche und quartiergerechte Bauvorschriften ermöglicht.

Die heutige Unterteilung der Bauzonen ist zu überprüfen. Dabei sind quartierweise Entwicklungsstrategien zu formulieren, welche vom Bewahren des Bestehenden bis zu einer kompletten Neuorientierung reichen können.
  • Die Bauzonen werden je nach Lage und Strategie angepasst. Insbesondere ist in dicht bebauten Gebieten die Ausscheidung von Zonen ohne ÜZ zu prüfen. D.h. die bestehenden Kernzonen werden ausgedehnt oder zusätzliche Kern- oder Zentrumszonen geschaffen.
  • Für Hauptbauten wird ein System aus drei Überbauungsziffern (ÜZ) umgesetzt. Damit werden alle Gebäudetypologien und Dachformen bzgl. erzielbarer Nutzfläche gleichgestellt.
  • Beispiel für die Einteilung der Bauzonen und die neuen Werte der ÜZ, als Anhang im BZR.

 
In den letzten drei Jahren haben wir uns intensiv mit der Umsetzung des revidierten Planungs- und Baugesetzes (PBG) des Kantons Luzern auseinandergesetzt. Insbesondere der Systemwechsel von Ausnützungsziffer (AZ) und Geschossigkeit zu Überbauungsziffer (ÜZ) und Gesamthöhe stellt die Gemeinden vor grosse Herausforderungen.

Unsere bisherige Erfahrung hat gezeigt, dass für eine sachgerechte Umsetzung des neuen Systems aus ÜZ und Gesamthöhe die Überprüfung des gesamten Zonenplans notwendig ist und  i.d.R. Anpassungen an den bisherigen Bauzonen erfordert. Die Grundlage dazu liefert eine fundierte Analyse des bestehenden Siedlungsgebietes. Gemeinsam mit der Gemeinde wird anschliessend eine auf den Bestand und die Entwicklungsstrategie abgestimmte Umsetzung erarbeitet.


  • Grundlagen: PBG alt, mit Geschossigkeit und Ausnützungsziffer (AZ), Firsthöhe
  • Grundlagen: PBG neu, mit Gesamthöhe (GH) und Überbauungsziffer (ÜZ)
  • Systemwechsel von AZ zu ÜZ: bisher gleiches ist nicht mehr gleich. Im Beispiel ist die AZ identisch, die ÜZ rechts aber doppelt so hoch wie links. 
  • Eine einfache Umsetzung von ÜZ x Gesamthöhe hat Einfluss auf die Gebäudetypologie und Dachform.
  • Heterogenität im Bestand muss auch im neuen Recht abbildbar sein.
  • Die Abhängigkeit der Gesamthöhe von der Hangneigung, Lage und Gebäudeform ist zu beachten.
  • Voraussetzung für eine passende und quartiergerechte Umsetzung des neuen Systems ist eine ausführliche Bestandesanalyse. Diese erfolgt einerseits qualitativ...
  • ... und andererseits durch die GIS-Auswertungen der amtlichen Vermessungsdaten und des digitalen Geländemodells.
  • Am 3D-Modell können die Auswirkungen und die Verträglichkeit der neuen Masse getestet werden.

 
Andreas Lingg hat das Certificate of Advanced Studies «CAS GIS in der Planung» an der HSR Hochschule für Technik Rapperswil abgeschlossen. In seiner Abschlussarbeit hat er sich mit der 3D-Gebäudevisualisierung mit ArcGIS Pro beschäftigt und am Beispiel der Stadt Willisau interessante Visualisierungen erstellt. Wir gratulieren zur erfolgreich absolvierten Weiterbildung und freuen uns auf neue Inputs.
  • Visualisierung für einen Teil von Willisau
  • Fussgängerperspektive
  • Schattenwurf am 21. Dezember
  • Eingliederung der Gebäude in den Hang
  • Unterschiedliche Dachformen

 
Burkhalter Derungs AG • Baselstrasse 21 • 6003 Luzern • 041 267 00 67 • info@bdplan.ch